Pressemitteilung Nr. 78 vom 03.11.2011
Informationsabend zu Schwangerschaft und Geburt am Kreiskrankenhaus Burg
Der 2. Informationsabend der Geburtsklinik des Kreiskrankenhauses Burg in diesem Jahr fand große Resonanz. Etwa 60 werdende Eltern und andere Interessierte waren am 1. November der Einladung des engagierten Teams um Chefarzt Dr. med. Christoph Theodor Beck gefolgt. Hebammen, Kinderkrankenschwestern, Ärztinnen und Ärzte gaben den Besuchern einen Einblick in ihre Arbeit und vermittelten viele interessante Informationen über die Geburt. Die leitende Hebamme Anke Walter begrüßte die Gäste und erteilte ihrer Kollegin Kathrin Radigk das Wort, die in einem sehr anschaulichen Vortrag das Team sowie die Räumlichkeiten und Ausstattung der Klinik vorstellte. Anschließend informierte Jens Reichel, leitender Oberarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, über die Aufgaben der Gynäkologen während der Schwangerschaft, unter der Geburt und im Wochenbett. An den Vortrag des Gynäkologen schlossen sich Ausführungen der Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Dr. med. Edelgard Holleck an. Dass das Burger Krankenhaus über eine Kinderabteilung verfügt, ist für die Betreuung der Babys auf der Entbindungsstation eine große Hilfe. Wenn in den ersten Lebenstagen bei den Neugeborenen Anpassungsprobleme oder Krankheiten auftreten, werden sie auf der neonatologischen Intensivstation des Burger Krankenhauses liebevoll behandelt. Die Kinderärzte führen bei der täglichen Visite Vorsorgeuntersuchungen durch. Frühgeborene ab der 32. Schwangerschaftswoche können im Kreiskrankenhaus Burg umfassend versorgt werden. Die Vorträge der Ärzte rundete der Narkosearzt Stephan Giensch aus der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Krankenhauses ab. Der Facharzt für Anästhesie und Notfallmedizin erläuterte die vielfältigen Möglichkeiten der modernen Medizin, Wehen- und Geburtsschmerzen zu mindern. Er verhehlte aber auch nicht, wie wichtig die natürlichen Abläufe der Geburt sind und wie sehr die Ärzte bei der Anwendung von Schmerzausschaltungsverfahren darauf achten, Komplikationen für Mutter und Kind zu vermeiden. Dann kam noch einmal eine Hebamme zu Wort. Sylvia Ramme erläuterte die vielfältigen Betreuungsangebote ihrer Kolleginnen von den Geburtsvorbereitungskursen während der Schwangerschaft, über die tägliche Rückbildungsgymnastik im Wochenbett bis hin zur Stillgruppe und Babymassage in den ersten Monaten nach der Geburt. Anschließend lud die leitende Hebamme Anke Walter die Gäste ein, die im Nachbarraum vorbereiteten Informationsstände zu besuchen und bei Bedarf das Gespräch mit den anwesenden Hebammen und Ärzten zu suchen. Von diesem Angebot wurde ausgiebig Gebrauch gemacht.
Das Team der Geburtenklinik des Burger Krankenhauses besitzt langjährige medizinische und pflegerische Erfahrungen. Die werdenden Mütter erwartet im Kreiskrankenhaus Burg eine familienorientierte Geburtshilfe auf hohem medizinischen Niveau. Die Klinik verfügt über zeitgemäße Untersuchungsmethoden wie Ultraschall (4D US), Doppler-Sonographie, Kardiotokografie, Feindiagnostik und ein leistungsfähiges Laboratorium. Sie bietet verschiedene Geburtsvarianten einschließlich der Wassergeburt sowie verschiedene Möglichkeiten der Schmerzlinderung an. Selbstverständlich darf der Partner zur Geburt anwesend sein. Mit etwa 400 Geburten im Jahr sichert sie die wohnortnahe Versorgung der werdenden Mütter und jungen Familien im Landkreis Jerichower Land.