Pressemitteilung Nr. 55 vom 31.08.2011
Zeugnisübergabe und Immatrikulation an der Krankenpflegeschule des MEDIGREIF Kreiskrankenhauses Burg
Am 31. August 2011 beging die Krankenpflegeschule des MEDIGREIF Kreiskrankenhauses Burg wie in jedem Jahr in feierlicher Form den Schuljahreswechsel. In der Stadthalle Burg wurde um 10:00 Uhr zunächst das neue Ausbildungsjahr eröffnet. 12:00 Uhr schloss sich die Zeugnisausgabe an die diesjährigen Absolventen an. Schulleiterin Barbara Dorst begrüßte die Gäste. Die Geschäftsführer der MEDIGREIF Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt, die seit dem 01.01.2010 zum Verbund der RHÖN-KLINIKUM AG gehören, Thomas Wüstner und Joachim Manz, Mitglieder der Leitungen der ausbildenden Krankenhäuser, die Lehrkräfte der Krankenpflegeschule sowie Vertreter der kooperierenden Einrichtungen nahmen daran ebenso teil wie zahlreiche Angehörige und Freunde. Am 1. September 2011 beginnen insgesamt 36 neue Schülerinnen und Schüler an der Krankenpflegeschule des MEDIGREIF Kreiskrankenhauses Burg ihre Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege. 13 Mädchen und Jungen werden für das MEDIGREIF Kreiskrankenhaus Burg, acht für das Krankenhaus Anhalt-Zerbst, sieben für das MEDIGREIF Bördekrankenhaus in Neindorf, fünf für das AWO Fachkrankenhaus in Jerichow sowie erstmalig auch zwei für das MEDIGREIF Fachkrankenhaus in Vogelsang in das erste Ausbildungsjahr starten. Darüber hinaus beginnen je zwei Schülerinnen aus den Krankenhäusern Zerbst und Neindorf am 1. September eine Ausbildung als Operationstechnische Assistentin (OTA). In den Krankenhäusern, die sie entsenden, erhalten die Auszubildenden den größten Teil ihrer praktischen Ausbildung. Die theoretischen Kenntnisse werden ihnen an der Krankenpflegeschule des MEDIGREIF Kreiskrankenhauses Burg vermittelt. Auch für die neuen Schülerinnen und Schüler wird die Ausbildung an der Burger Krankenpflegeschule wieder zweizügig stattfinden. Die beiden neuen Klassen für Gesundheits- und Krankenpflege 2010/2013 A und B sind die 26. und 27. Klasse seit Bestehen der Krankenpflegeschule. Insgesamt erhielten hier bisher 396 Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung. 65 Schülerinnen und Schüler früherer Jahrgänge setzen ab dem ersten September ihre Ausbildung an der Burger Krankenpflegeschule fort.
Das Lehrerteam besteht aus fünf hauptamtlichen Lehrkräften und zwei Schulassistenten. Die hauptamtlichen Lehrkräfte sichern den größten Teil des theoretischen und praktischen Unterrichts. Darüber hinaus unterrichten insgesamt weitere 18 Mitarbeiter/Innen aus anderen Bereichen des MEDIGREIF Kreiskrankenhauses Burg sowie Fremddozenten an der Krankenpflegeschule. Für die praktische Ausbildung stehen den Schüler/Innen auf den Stationen der ausbildenden Krankenhäuser insgesamt ca. 70 Praxisanleiterinnen hilfreich zur Seite. In seiner Festansprache für die neuen Schülerinnen und Schüler betonte Geschäftsführer Thomas Wüstner, dass diese sich für einen sehr verantwortungsvollen Beruf in einem Wachstumsmarkt entschieden hätten. Ihren Patienten stets eine bestmögliche medizinische Versorgung angedeihen zu lassen, sei ein hoher Anspruch. Gleichzeitig biete der Pflegeberuf ausgezeichnete Perspektiven. Er ermunterte die neuen Schülerinnen und Schüler, ihre Chancen beherzt zu nutzen und dabei auch den Spaß nicht zur vergessen. Wie in jedem Jahr so gestalteten auch diesmal die Schülerinnen und Schüler des zukünftigen zweiten Ausbildungsjahres für die " Neuen" und die Gäste der Immatrikulationsfeier ein kleines Programm. Höhepunkt war die Überreichung einer "Schultüte" an jeden Neuling.
Nach erfolgreichem Prüfungsabschluss erhielten in diesem Jahr 21 Schülerinnen und Schüler feierlich ihre Zeugnisse als Gesundheits- und Krankenpfleger überreicht. Geschäftsführer Joachim Manz ging in seiner Festrede auf die großen Anforderungen an den Pflegeberuf ein. Der hohe Einsatz der Pflegenden fließt ihnen jedoch als Dank und Anerkennung der Patienten zurück. Er forderte die Absolventinnen und Absolventen auf, ihren Patienten, aber auch den Ärzten stets ein guter Partner zu sein.
Alle Absolventinnen und Absolventen hätten einen Arbeitsplatz bekommen und könnten somit ohne Unterbrechung in ihr Berufsleben starten. Das sei nicht immer so gewesen und freue ihn ganz besonders.